HVG Germany: Hopfen

Der in Ballen gepresste Doldenhopfen lässt sich als das erste "Hopfenprodukt" bezeichnen, das auf den Markt kam. Durch die starke Pressung wird das Volumen des Doldenhopfens bis zur Hälfte reduziert. Die gepressten Ballen sind entweder zylindrisch oder rechteckig. Ein Rechteckballen mit 170 Kilogramm Hopfen hat generell die Abmessungen 0,52m x 0,74m x1,48m. Das entspricht einem spezifischen Gewicht von etwa 300 Kg/m3 - eine verdoppelte Verdichtung verglichen mit dem vom Pflanzer gelieferten Hopfen.

Früher wurde Hopfen vor der Verpackung in der Darre geschwefelt. Durch das beim Schwefeln erzeugte Schwefeldioxid wurde der Hopfen haltbarer gemacht und die Farbe der Dolden wurde leuchtend grün. Dieses Verfahren, heute noch bei Gewürzen üblich, wird für gepresste Hopfen in Deutschland seit Ende der achtziger Jahre nicht mehr verwendet. Nur noch wenige Brauereien arbeiten mit Hopfen in gepressten Ballen.

In der HVG Aufbereitungsanstalt in Mainburg werden Hopfen sowohl in Ballen (Ballots) gepresst, als auch in handlichen Vakuum-Verpackungen, den "Vacupacks", abgepackt. Vacupacks werden in Deutschland exklusiv von der HVG angeboten. In den 5 Kg Vacupacks werden sowohl Doldenhopfen als auch gemahlenes Hopfenpulver unter Vakuum verpackt und versiegelt. Diese Verpackungsart reduziert nicht nur das Volumen, sie schützt auch die Inhaltsstoffe vor Schädigung durch Sauerstoff.

VACUPACKS sind ideal für Brauereien, die trotz der bestehenden Vielfalt an unterschiedlichen Hopfenprodukten auf die Verwendung von Doldenhopfen nicht verzichten möchten.