HVG Germany: Hopfen

Die HVG ist Mitgesellschafterin in den modernsten und größten Hopfenverarbeitungswerken der Welt. Über 200 Mitarbeiter sind in Wolnzach, Mainburg und St. Johann mit der Verarbeitung von insgesamt bis zu 25.000 Tonnen Hopfen aus Deutschland und anderen Provenienzen beschäftigt.

Hier ein paar Eckdaten zu den Verarbeitungswerken, an denen die HVG 40 % Kapitalanteil hält:

Hopfenveredlung St. Johann GmbH & Co KG

In der Gemeinde Train mitten im Herzen der Hallertau befindet sich die Hopfenveredlung St. Johann. Auf einer Fläche von 116.000 m2 steht die modernste Hopfenpelletieranlage der Welt. Hier können je nach Erntemenge bis zu 30.000 Tonnen Hopfen zu Pellets für die Brauindustrie verarbeitet werden. Zusätzlich werden Hopfen für die CO2 Extraktion in Wolnzach pelletiert. Mit einer Leistung von rund 175 Tonnen/Tag werden auf 4 Pelletierstraßen normale und mit Lupulin angereicherte Pellets hergestellt. Das Werk verfügt über eine Kaltlagerkapazität für Rohhopfen von 9.000 bis 10.000 Tonnen je nach Abpackung. Es können bis zu 9.500 Paletten mit Fertigprodukten zwischengelagert werden.

NATECO2 GmbH & Co KG

Im Markt Wolnzach begann NATECO2 Anfang der 60er Jahre mit der Extraktion von Hopfen mit Methylenchlorid. 1979 wurde die erste Vorrichtung zur Hopfenextraktion mit überkritischem CO2 gebaut. Dieses Extraktionsverfahren erhält die Hopfenbestandteile unverändert. Mittlerweile ist das Werk ganz auf das CO2 Verfahren umgerüstet. Neben Hopfen werden weitere Naturstoffe mit dieser schonenden Verfahrensweise extrahiert.
NATECO2 verfügt über 5 Extraktionsanlagen, ausgelegt für Drücke bis 300 bar. Zusätzlich gibt es zwei Laboreinrichtungen und eine Forschungsanlage für Drücke bis zu 1.000 bar. Bis zu 9.000 Tonnen Hopfen können von NATECO2 pro Saison extrahiert werden.

Verarbeitungsanstalt HVG Mainburg

In Mainburg befinden sich unser Lager und unsere Aufbereitungsanstalt für Naturhopfen. Hier werden auf 2.300 m² Hopfen gelagert und zu gepressten Produkten verarbeitet. Jährlich können bis zu 800 Tonnen Rohhopfen in gepressten 50 bis 100 Kg Ballots gepackt werden. Etwa 200 Tonnen pro Jahr werden als Vacupacks für Brauer hergestellt, die noch traditionell mit Hopfenpulver oder Hopfendolden brauen. Die Lagerkapazität beträgt bis zu 1.000 Tonnen Hopfen, davon etwa 500 Tonnen gekühlt.